Film

Traumfabrik
2013 - Kurzspielfilm (25 min - digital - farbe)


Traumfabrik zeigt die Geschichte von Karsten, der mit einer Gruppe von militanten Weltverbesserern ein Kino überfällt und die Zuschauer des laufenden Sozialdramas dazu zwingt, seinem Vortrag über Gewalt und Verantwortung zuzuhören. Nicht ohne schwarzen Humor widmet sich der Film einerseits der Unmöglichkeit, Menschen gewaltsam zu verantwortlichem Handeln zu bewegen UND thematisiert zeitgleich aber andererseits der strukturellen Gewalt, die von scheinbar friedlichen Konsum-Gesellschaften ausgeht. Traumfabrik lässt den „Zuschauer“ mit Fragen zur eigenen Verantwortung zurück und schafft es ganz nebenbei, den ihn in eine spannende Geschichte zu verwickeln, die intelligent und kurzweilig die Frage aufwirft, ob der klassische „Mitfühlfilm“ dem Thema der globalen Verantwortung überhaupt gerecht werden kann.

Mit Jürgen Rißmann, Robert Hofmann, Anna Hilgedieck, Nicole Unger,
Florian Reiners, Gennadi Vengerov, Steffen Will, Julia Zimth_, und anderen.
Regie & Drehbuch: Dominik Siebel
Kamera: Matteo Cocco
Licht: Sebastian Siebel
Ton: René Nicklaus
Sounddesign: André Zimmermann
Musik: David Quaas

Produktion: Martin Blankemeyer - Arepo Media GmbH / KHM
Produktionsleitung: Christine Günther

ANNE
2008/2009 - Kurzspielfilm (18 min / 16 mm - farbe)

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Eingebettet in hyperreale Alltäglichkeit, erzählt der Film eine Geschichte über Einsamkeit und über die Suche nach etwas für das zu Leben lohnt. Michael, der seine einsamen Tage in einem Einkaufszentrum verbringt um unter Menschen zu kommen, findet im Hausflur eine gestrandet wirkende Frau. Während die Frau einzig auf der Suche nach einem kurzen Asyl ist, sucht Michael nach Nähe.

Dialoge und Handlung sind bis zu einem Punkt reduziert, an dem der Betrachter mit den im Film erzeugten Gefühlen und Bildern auf sich zurückfällt. Die hyperrealen Dialogfragmente, Geräusche und Schntte verfremden, stören und überhöhen die repräsentation von Realität. Es entstehen Brüche in der emotionalen Identification, die den Betrachter von der Leinwand abprallen - und mit dem Gesehenen allein lassen.

Mit Silke Maria Rodewald und Jochen Langner
Regie u. Buch: Dominik Siebel
Kamera: Matteo Cocco
Schnitt: Verena Hartwig
Produktion: KHM

Deus Ex Machina
2003 - Teaser (8 min / s16 mm / farbe)

Deus Ex Maccina 1 Deus Ex Maccina 2 Deus Ex Maccina 3 Deus Ex Maccina 4

Als Layout inszenierte, einzelne Fragmente aus meinem Drehbuch zu einem futureskes Film-Märchen über die Zeit.

Mit Klaus Tillsner und Tobias Erasmus Rott
Kamera: Marc Burgstaller
Produktion, Buch und Regie: Dominik Siebel

Imbiß
1999 - Kurzspielfilm (5 min / 16 mm / farbe)

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Schlingensiefesker Polit-Splatter zu BSE und zur Greencard-Debatte um Jürgen Rüttgers: Gerade als Alfred, der Stammtischvorsitzende einer kleinen, eingeschworenen Kneipenrunde, sich wegen seiner mit einem Ausländer verkehrenden Tochter ärgern lassen muss, betritt ein Inder den Kneipenraum. Zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort bekommt jetzt der Inder, Sing, zu die ganze Wucht von Alfreds Verärgerung zu spüren und rutscht geradewegs weiter in eine äußerst bedrohlichen Situation. Die Geschichte droht in einer Tragödie zu enden ...

Buch, Regie, Kamera: Domink Siebel

Pedro Chaskel
1999/2000 - Doku (Chile/ 23 min. / 8 mm und Video)

Pedro Chaskel 1 Pedro Chaskel 2 Pedro Chaskel 3 Pedro Chaskel 4

Eine Dokumentation über den gleichnamigen Filmemacher, der Anfang der 70er Jahre politische, propagandistische Filme in Chile drehte.

Regie: Dominik Siebel, Josef Grillmeier

Schpuk, Super Markt
1998 - Experimenteller Kurzfilm (4:15 Min./ 8 mm / farbe - sw)

Schpuk 1 Schpuk 2 Schpuk 3 Schpuk 4

Mein aller erster Film erzählt eine Liebesgeschichte in schnellen Flash-Backs ... . Alles sehr trashig. Aber mir ist der Film irgendwie ans Herz gewachsen:
Robert, der sich einst im Supermarkt um die Ecke verliebte, muss bei jedem Einkauf - zwischen Tiefkühlpizza und 
Goalden Toast - an seine unglückliche Liebe denken.

Buch, Regie, Kamera u. Schnitt: Dominik Siebel